Aktuelles

KRÄUTERGARTEN WEISTRACH

   

Bei unseren monatlichen Stammtischen wurde im Februar der „WICKEL“ in Wärme- und Kälteanwendung und mit verschiedenen Zusätzen als altes Hausmittel besprochen.

Passend zum Fasching gab es Bauernkrapfen.

 

Im März wurde das „FASTEN“ Heilung von Körper, Geist und Seele

näher betrachtet, dazu gab es unsere traditionellen Fastenbeigerl.

Auch Birkenwasser wurde wieder gezapft und getrunken.

 

Duftender Lavendel wurde im April „DESTILLIERT“

Anlässlich des Mostkirtages konnten wieder zahlreiche Besucher mit Kräuterschmankerl und Honigprodukten versorgt werden.

 

Beim Maistammtisch kochten wir LÖWENZAHNHONIG“

 

Tag des offenen Bienenstockes im Kräutergarten war am 27. Mai.

Die Besucher konnten bei einem gemütlichen Sonntagnachmittag den fleißigen Bienen hautnah bei ihrer Arbeit zusehen, Honigspezialitäten genießen und auch erwerben.

 

Der „HOLLER“ war am 6. Juni fast verblüht, doch einige Hollerstrauben konnten noch zubereitet werden.

 

40 Schüler der VS St. Peter /Au besuchten den Kräutergarten, stärkten sich mit Topfenbrot, Colakrautsaft und frischem Honig.

Auch die erst einige Tage jungen Entlein wurden bestaunt.

 

Für die wohlschmeckenden „MARILLEN“ war es am 4. Juli dieses Jahr auch zu spät, sie waren schon geerntet und bevorratet.

Trotzdem konnten wir Topfennockerl mit Marillensoße genießen.

 

Der ORF besuchte am 20. Juli den Weistracher Kräutergarten. Kurze  Ausschnitte wurden in „ NÖ heute und auf Radio NÖ“ gesendet.

 

Unser Ausflug war kulturell, wir waren in der Tillysburg

und haben von Felix Mitterer das literarische anspruchsvolle Lustspiel „KRACH IM HAUSE GOTT“ besucht.

 

Zur  Kräuterweihe am 15. August in der Pfarrkirche  wurden wieder von fleißigen Händen ca. 180 Kräuterbüscherl  gebunden und an die Kirchenbesucher abgegeben.

 

Die zu Unrecht als Unkraut bezeichnete „BRENNESSEL“ wurde als Heilkraut näher betrachtet. Danach gab es  Brennnesselsamen Aufstrich.

 

Ein Friedenszeichen, die „VENUSBLUME“ wurde im Kräutergarten angelegt, mit Krokus und Quendel bepflanzt.

 

Zum Oktoberstammtisch gab es den interessanten Vortrag vom österreichischen Steinsalz „SALZ IST NICHT GLEICH SALZ -  ODER?“

 

Die wertvolle „RINGELBLUME“ welche dieses Jahr bis Mitte  November noch blühte wurde zur Ringelblumensalbe verarbeitet.

 

Im Dezember dankten die Kräuterfreunde mit einem „RÜCKBLICK und einer RÄUCHERUNG“ für das schöne, abwechslungsreiche Gartenjahr.

 

 

                                                        Anna Hinterdorfer

Mit Ende des Jahres 2016 mussten wir uns vom verstorbenen Herrn Max Atzesberger verabschieden. Er war von Beginn an mit  persönlichen Einsatz und voll Begeisterung dabei. Danke,  Max für deine Begleitung.

Unser Monatlicher Stammtisch wurde im Februar mit dem Lichtbaum der Birke begonnen und das gewonnene  wertvolle Wasser von vielen  täglich  4 Wochen lang getrunken und verwendet.

Am Aschermittwoch im März machten wir aus Brotteig unser typisches Fastengebäck das Beigerl. Der Teig wurde zu Ringerl geformt, in Salzwasser gekocht, dann gebacken und anschließend mit Kräuterbutter und Topfendip genossen.
  

Im April wurden die vielen frischen wilden Frühlingskräuter mit allen Sinnen „sehen, riechen, fühlen, schmecken“  erörtert,  danach im  Kräuterfaltenbrot verarbeitet und verspeist.

Bei unserem Standl beim Mostkirtag konnten zahlreiche Besucher  wieder Kräutersuppe mit Kräuterweckerl,  Kräuteraufstrich, Kräuterbier, Kräuterschnaps und andere Köstlichkeiten erwerben.

 
Maiwipferl wurden  zu Sirup eingekocht und für jeden Stammtischteilnehmer in Gläser gefüllt. Auch natürliches Wipferldeo und Wipferlbadesalz wurden hergestellt. Zum Trinken gab es Waldmeisterbowle.

Alle 4 Klassen der VS Weistrach besuchten den Kräutergarten, konnten einige Pflanzen näher kennen lernen und mit großer Begeisterung Kräuter sammeln und selbst Topfenaufstrich zubereiten. Dazu gab es Colakrautsaft und frischen Honig.

Beim Junistammtisch kamen die Weistracher Imker und das Thema war natürlich Bienen und Honig. Vom Honigbier, Honigsenf bis zum Honigkuchen wurde alles verkostet.

Im Juli konnten die Kirschen von süß bis sauer besprochen und genossen werden. Eine natürliche Sonnenschutzcrem wurde  hergestellt. Zum Schluss gab es noch ein lustiges Kirschenkern weitspucken.

Unser  Ausflug ins Mostviertel mit dem Bus führte uns über die Moststraße

zum  Mostviertler Sonnwendkreis in Steinakirchen, dann weiter zur Hanfwelt in St. Leonhard. Nach dem Mittagessen in Schauboden machten wir eine Wanderung durch den Obstbaumlehrpfad. Zurück ging es über den Hochkogel die wunderschöne Panoramaroute wieder nach Hause.

Die Kräuterweihe fand wieder am 15. August bei herrlichen Wetter statt. Traditionell dazu wurden 180 Kräuterbüscherl  gebunden.

Kürbis war im September unser Thema. Kürbisfladen wurden gebacken und mit Joghurtsoße verspeist. Nachdem zugleich auch Vollmond war, gab es süße Kürbis Vollmonde.

Im Herbst zieht sich die Kraft der Pflanzen in die Erde zurück, die verschiedensten Wurzeln  im Oktober besprochen und  eine Beinwellsalbe wurde hergestellt.

Zum Abschluss im Dezember danken die Kräuterfreunde mit einer Räucherung für das abwechslungsreiche Gartenjahr.

 

                                                       Anna Hinterdorfer

 

Am 26. Dezember 2016 ist Max Atzesberger gestorben.

Im Kräutergarten war er von Beginn an mit persönlichen Einsatz und voll Begeisterung aktiv dabei.

Jede Veranstaltung und jeder Arbeitseinsatz wurde von ihm fotografisch festgehalten, seine Ideen nahmen wir gerne an.

Danke, Max für deine Begleitung!
Im stimmungsvoll beleuchteten Kräutergarten wurde am  kürzesten Tag und der längsten Nacht
die Wintersonnenwende mit Trommeln, Räuchern, Jogameditation und Adventliedern gefeiert.
Zum Aufwärmen bei Feuerkörben gab es heißen Apfeltee und vorweihnachtliche Köstlichkeiten.
RÄUCHERN
Nach einem kurzen Jahresrückblick wurden Teelichter aus Bienenwachs gegossen.
Bei der anschließenden Räucherung gab es spannende Dufterlebnisse.
Vorweihnachtliche Köstlichkeiten und junger selbstgemachter Most wurden genossen.